Stromsparen mit energieeffizienten Haushaltsgeräten

Seit Anfang des Jahres haben die Strompreise hierzulande eine deutliche Anhebung erfahren. Im Durchschnitt zahlt der Verbraucher für die Kilowattstunde nun rund 12 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Damit die monatlichen Energiekosten trotzdem bezahlbar bleiben, können verschiedene Maßnahmen ergriffen werden, um im Alltag langfristig Strom zu sparen.

 

Regenerative Energiequellen nutzen

© Jupiterimages/Polka Dot/Thinkstock

Die nachhaltigste Lösung für das Strompreisproblem ist es, selbst Energie zu produzieren und sich damit zumindest weniger abhängig von externen Versorgern zu machen. Vor allem bei Neubauten und Komplettsanierungen kommt man als Eigentümer heute kaum noch drum herum, auf moderne Energiekonzepte zu setzen, bei denen man immerhin teilweise sein eigener Stromlieferant ist. Möglich wird dies zum Beispiel über Solaranlagen auf dem Dach, denen man immer häufiger begegnet. Zwar ist die Installation mit Aufwand und hohen Kosten verbunden, auf lange Sicht macht sie sich aber bezahlt. An einem sonnigen Hochsommertag reicht die über Photovoltaik erzeugte Energie mit Leichtigkeit aus, um den kompletten Strombedarf abzudecken. Da Deutschland allerdings nicht gerade bekannt für seine übermäßig hohe Anzahl an Sonnenstunden im Jahr ist, kommt man um eine Absicherung durch den herkömmlichen Stromanschluss der Stadtwerke nicht umhin.

 

Stromfressern den Garaus machen

Wem solche aufwendigen Umbauten eine Nummer zu groß sind, der kann auch mit deutlich weniger Mühe seine Betriebskosten um zehn bis zwanzig Prozent senken. Dies gelingt, indem man konsequent auf zeitgemäße Energieeffizienzgeräte setzt, welche die größten Stromfresser im Haushalt ersetzen. Kühlschrank, Fernseher, Backofen, Waschmaschine und Wäschetrockner verbrauchen in der Regel am meisten Strom; vor allem dann, wenn es sich um Modelle handelt, die etwa noch aus den 90er Jahren stammen.

 

Beim Kauf die Energieeffizienzklasse berücksichtigen

Unter http://www.expert-technomarkt.de/Grossgeraete/Waeschepflege/Waeschetrockner/ finden sich beispielsweise Trockner der höchsten Energieeffizienzklasse. Bei gleicher Leistung verbrauchen sie zum einen deutlich weniger Strom und nutzen diesen zum anderen deutlich effizienter, nahezu ohne dass dabei etwas verloren geht. Zur Veranschaulichung: Eine Maschine der Klasse A+++ verbraucht im besten Fall rund zwei Drittel weniger Energie als ein ähnliches Modell der klasse A. Folgt man diesem Beispiel auch hinsichtlich anderer Geräte – vor allem des permanent in Betrieb befindlichen Kühlschranks –, so besteht hier eine Menge Sparpotenzial.

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