Solaranlagen auch auf Systemhallen

Jeder Unternehmer kennt das Problem: Wächst das Unternehmen, ist der vorhandene Platz oft nicht mehr ausreichend. Ob zusätzliche Maschinen benötigt werden, um die Produktionskapazitäten zu erhöhen, neue Mitarbeiter eingestellt werden müssen, die in Büros, Sozialräumen und Co. untergebracht werden müssen oder einfach ein zusätzlicher Verkaufsraum benötigt wird. In diesem Fall sollte man sich mit den bewährten Systemhallen einmal näher auseinander setzen.

 

Kostengünstig und auf den individuellen Bedarf zugeschnitten

Systemhallen überzeugen durch einen sehr günstigen Anschaffungspreis. Grund dafür ist, dass sie aus in großer Stückzahl vorgefertigten Bauteilen zusammengesetzt werden. Auch die Bauzeit ist nur kurz, da die meisten Bauteile vorrätig sind und schnell geliefert und aufgebaut werden können.

Für Unternehmen ist Zeit nun einmal Geld und je schneller der neue Verkaufsraum, die zusätzliche Produktions- oder Lagerhalle, die neue Ausstellungshalle oder Montagehalle aufgebaut sind, desto besser. Durch die ohnehin günstigeren Anschaffungskosten, die anfallen, wenn man Systemhallen bauen lässt, lassen sich genauso zusätzliche Investitionen realisieren. So kann die neue Halle bereits von Anfang an mit einer Solarthermieanlage bestückt werden. Diese bietet dann nämlich den Vorteil, die Beheizung der Halle aus eigens erzeugter Wärme zu realisieren. Auch für das Warmwasser kann die Solarthermieanlage genutzt werden.

Und wenn das nicht reicht, kann diese sogar noch mit einer Photovoltaikanlage ergänzt werden. Sie produziert Strom und kann dementsprechend die Stromkosten für das ganze Unternehmen deutlich reduzieren.

 

Lohnt sich die Sonnenergie für Unternehmen?

So mancher Unternehmer, insbesondere aus energieintensiven Branchen stellt sich da die Frage, ob sich die Installation einer Photovoltaikanlage auf der Systemhalle für ihn überhaupt lohnt. Schließlich ist er aufgrund seiner Branche ohnehin von der allseits zitierten EEG-Umlage befreit. Doch auch ohne diese Zusatzkosten, die mittlerweile mehr als fünf Cent des Strompreises pro Kilowattstunde ausmachen, lohnt sich selbst erzeugter Strom.

Denn dieser kann wahlweise

  • an den Energieversorger gegen eine gesetzlich festgelegte Einspeisevergütung verkauft oder
  • im eigenen Unternehmen verbraucht wer

In beiden Fällen ergeben sich Vorteile: Durch den Verkauf des Stroms an den Energieversorger kann das Unternehmen zusätzliche Einnahmen realisieren, unabhängig von der Auftragslage. Lediglich das Wetter sollte mit spielen, also die Sonne scheinen. Und so kann man selbst während des Betriebsurlaubs im Hochsommer mit kontinuierlichen Einnahmen rechnen.

Wer den Strom dagegen selbst verbraucht, profitiert ebenfalls, denn er wird unabhängiger vom Stromversorger. Diesem muss kein oder weniger Strom abgenommen werden, so dass sich die Betriebsausgaben deutlich reduzieren. Und durch diese Einsparungen können auch die Preise für die Endprodukte geringer ausfallen, wodurch man sich wiederum einen Wettbewerbsvorteil verschaffen kann.

 

Fazit: Eine Investition in alles

Fakt ist also, wer ohnehin Systemhallen bauen will, um die Kapazitäten des Unternehmens zu vergrößern, sollte auch gleich die passenden Solaranlagen mit installieren lassen. Letzten Endes wird sich die Investition recht zügig amortisieren und bei Systembauhallen sind die Kosten ohnehin etwas geringer, so dass die Investition für die Solaranlagen gar nicht so sehr ins Gewicht fällt.

Zusätzlich lässt sich die Umwelt entlasten, was dem Unternehmen zu einem positiveren Gesamt-Image verhelfen kann und auch die Firmenkasse wird langfristig wahlweise klingeln oder doch deutlich entlastet, wenn selbst erzeugter Strom für die Fertigung genutzt wird.

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