Passivhaus – Welcher Balkon komm in Frage?

Ein Passivhaus ist sicher eine schöne Idee, um langfristig Kosten einzusparen. Doch bei allen Einsparungen, die man erzielen will, will man doch nicht auf Komfort verzichten. Deshalb gehören auch zum Passivhaus Außenanlagen, wie Balkon oder Terrasse. Gerade beim Balkon steht man aber vor vielen grundlegenden Fragen, denn Balkon ist nicht gleich Balkon. Man unterscheidet in verschiedene Arten und Baumaterialien. Bei den Arten sind es

• Vorstellbalkone,
• Anbaubalkone und
• Kragarmbalkone.

Der klassische Vorstellbalkon ist ein freistehender, meist nachträglich angebrachter Balkon. Er wird auf Stützen vor die Fassade gestellt und anschließend mit dem Bauwerk über spezielle Befestigungselemente verbunden. Der Anbaubalkon ist ebenfalls meist nachträglich angebracht. Er wird an der Front durch Stützen getragen. An der Fassade erfolgt die Verbindung mittels Konsolen. Schließlich gibt es noch den Kragarmbalkon, der auch als vorgehängter Balkon bezeichnet wird. Er ragt aus der Wand heraus und dient als Ersatz für den Fall, dass die Gehwege, Einfahrten und Stellplätze weder ein Fundament, noch Stützen für den Balkon zulassen. Die Lastabtragung erfolgt dabei über Randstützen, die wandseitig befestigt werden. Die Befestigung an den Geschossdecken.

 

Die Baumaterialien für Balkone

Anhand der Baumaterialien lassen sich Balkone nochmals untergliedern, zum Beispiel in

• Holzbalkone,
• Betonbalkone und
• Aluminiumbalkone.

Für das Passivhaus sind schöne Balkone aus Holz natürlich eine gute Möglichkeit, sorgen sie doch für ein besonders natürliches Flair. Allerdings muss man hier einige Punkte beachten, um die gewohnt lange Lebensdauer zu erhalten. Das sind zum Einen die gewählten und verwendeten Hölzer, die Art der Konstruktion und natürlich die fachgerechte Ausführung des Holzbalkons. Nicht zuletzt kommt es auf eine regelmäßige, korrekte Pflege des Werkstoffs Holz an, damit der Holzbalkon seinem Besitzer lange Freude bereitet.

Der Betonbalkon ist zwar ebenfalls möglich, allerdings nicht ganz so weit beim Passivhaus verbreitet. In der Regel wird er als Fertigbalkon zur Verfügung gestellt. Die Betondecken sind von innen nach außen als Kragplatten gebildet und durchgehend. Dadurch werden sie auch nicht zur gefährlichen Wärmebrücke für das Passivhaus.

Schließlich findet sich noch der Aluminiumbalkon. Er zeichnet sich vor allem durch seine Optik aus, die durch schlanke Aluminium-Profile gewährleistet wird. Dadurch sind unzählige verschiedene Farben und Formen beim Aluminiumbalkon zu realisieren, so dass hier wirklich keine Wünsche mehr offen bleiben.

 

Was braucht es sonst noch für den Balkon?

Damit ist aber noch lange nicht Schluss, was die Balkonplanung angeht. Schließlich müssen die passenden Bodenbeläge (z. B. Naturmaterialien, wie Naturstein, Granit und Co.) gefunden werden und auch das Geländer sollte passend zum Haus gewählt werden.

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