Ohne Strom geht es auch im Passivhaus nicht

Wer sich für den Bau eines Passivhauses entschieden hat, kann nur beglückwünscht werden. Denn damit bleibt er langfristig unabhängig von Preiserhöhungen bei der Strom- und Wärmeversorgung. Dennoch geht es nicht ganz ohne Strom, wie mitunter doch einmal verbreitet wird. Voraussetzung dafür, dass sich ein Passivhaus als solches bezeichnen darf, ist, dass es pro Jahr und Quadratmeter weniger als 15 kWh Verbrauch aufweist. Geringfügige Abweichungen nach unten und oben sind aber auch beim Passivhaus geduldet und üblich, da der Verbrauch stark von den Witterungsbedingungen, aber auch vom Verhalten der Bewohner abhängt. Nicht eingerechnet in diesen Verbrauch sind Warmwasser und Strom, wodurch schon deutlich wird, dass Strom trotz aller baulichen Maßnahmen benötigt wird.

 

Stromverbrauch minimieren

Natürlich lässt sich auch der Stromverbrauch minimieren, wenn man mittels Photovoltaikanlage seinen eigenen Strom produziert. Bei widrigen Witterungsverhältnissen jedoch wird man nicht umhin kommen, Strom von einem Stromanbieter zu beziehen.

Und wer sich für das Passivhaus entschieden hat, will damit in aller Regel nicht nur den eigenen Geldbeutel entlasten, sondern auch dem Umweltschutzgedanken Rechnung tragen. Dieser Gedanke sollte ebenso bei der Wahl des Stromanbieters berücksichtigt werden. Hier kann man zum Beispiel auf nachhaltige Energie von Entega setzen, so dass auch der Strombezug aus regenerativen Energiequellen erfolgt. Ökostrom ist hierbei das Stichwort, das Passivhausbesitzer mit Sicherheit kennen.

 

Worauf achten beim Stromanbieter?

Wer sich jetzt ebenfalls für Ökostrom entscheiden will, der sollte noch ein paar Dinge bei den Anbietern beachten. Hier sollten keine langen Laufzeiten verlangt werden, sondern stattdessen sollte jederzeit eine Kündigung erfolgen können, um bei Bedarf zu einem alternativen Anbieter wechseln zu können.

Außerdem sollte der regenerativ erzeugte Strom aus nicht subventionierten Anlagen stammen. Denn damit wird noch einmal dem Umweltschutzgedanken Rechnung getragen, weil die Anlagen um des Umweltschutzes willen und nicht um öffentlicher Förderungen willen errichtet wurden. Zudem sollten Verbraucher nach einem Anbieter suchen, von dem sie nicht nur Strom, sondern auch Gas erhalten können.

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