Mit diesem Innenausbau zum sinnvollen Passivhaus

Mit diesem Innenausbau zum sinnvollen Passivhaus

Auch das Passivhaus wird erst durch den richtigen Innenausbau wohnlich. Für die Wände können dabei vor allem ökologisch hergestellte Tapeten, aber auch der Lehmputz eingesetzt werden. Bei den Fenstern sind natürlich Passivhausfenster unverzichtbar und bei den Böden? Da haben Passivhausbesitzer die Qual der Wahl – sie reicht von Parkett über Kork und Laminat bis hin zu Feinsteinzeug und Fliesen. Doch welcher Boden ist für wen geeignet?

Entscheidend ist dabei auch, in welchem Raum der Boden verlegt werden soll. Im Kinderzimmer herrschen bekanntermaßen stärkere Beanspruchungen des Bodens, im Wohnraum wird mehr Wert auf die Optik gelegt. Welche Böden es gibt und wofür sich diese eignen, lässt sich besonders gut im Fachgeschäft, wie bei Knutzen Wohnen Parkett in Hamburg, herausfinden. Vor Ort kann man die Böden genau beobachten, Farbtöne und Musterungen auf sich wirken lassen.

 

Parkett als beliebter Bodenbelag

Zu den beliebtesten Bodenbelägen gehört natürlich Parkett. Optisch ansprechend, kombinierbar mit nahezu allen anderen Materialien im Passivhaus, natürlich und belastbar, pflegeleicht und umweltfreundlich – das sind nur einige der Eigenschaften, die für Parkett als Bodenbelag sprechen. Da sich Parkett immer wieder renovieren lässt, kann es sogar über viele Jahrzehnte hinweg genutzt werden.

Die Auswahl ist riesig, denn mehr als 50 verschiedene Holzsorten werden zu Parkett verarbeitet. Da bleiben hinsichtlich Farbwünschen, Härtegraden und Co. kaum Wünsche offen. Mittlerweile gibt es sogar Parkett-Varianten, die sich für Feuchträume, wie das Badezimmer eignen. Sie dürfen aber nur aus Holzarten bestehen, die bei Feuchtigkeit nicht aufquellen. Geeignet sind daher Merbau, Teakholz oder Doussie. Zu beachten ist jedoch, dass nach jedem Bad und jeder Dusche eventuelle Wassertropfen zur Pflege des Bodens sofort entfernt werden sollten.

 

Laminat als Alternative

Alternativ zum Parkett hat sich mittlerweile Laminat durchgesetzt. Es hat zwar ebenfalls einen schönen Holz-Look, ist aber wesentlich preiswerter in der Anschaffung. Beim Laminat handelt es sich um einen Kunststoff, in den Fotopapier mit abfotografiertem Holz eingearbeitet ist. Allerdings hat Laminat den Nachteil, dass es nicht so häufig renoviert werden kann, wie Parkett. Auch Kratzer lassen sich eher selten entfernen.

 

Kork als Bodenbelag

Ebenfalls sehr beliebt im Passivhaus ist Kork als Bodenbelag. Das natürliche Material eignet sich für Kinderzimmer besonders gut. Zum einen ist der Bodenbelag angenehm weich, zum anderen isoliert er den Boden von unten. Fußkälte ist also nicht zu erwarten. Viele Geräusche werden von Kork zudem verschluckt, so dass auch das Ruhebedürfnis der Eltern im unter dem Kinderzimmer befindlichen Wohnzimmer berücksichtigt werden kann.

 

Feinsteinzeug als Bodenbelag

Feinsteinzeug gehört ebenfalls zu den beliebten Bodenbelägen. Die glatte Oberfläche und die Optik, die an Granit oder Marmor erinnert, sprechen für diese Variante. Feinsteinzeug besteht aus gepresster, hochverdichteter Keramik und hat aufgrund dieses Ausgangsmaterials zahlreiche Vorteile zu bieten. So gilt Feinsteinzeug als extrem abrieb- und wasserfest, es ist sehr strapazierfähig und lässt sich einfach reinigen. Aufgrund seiner hohen Robustheit kann es selbst im Außenbereich verlegt werden. Im Passivhaus selbst eignet sich Feinsteinzeug für den Eingangsbereich, in den oft Schmutz hereingetragen wird, der sich von der glatten Oberfläche einfach entfernen lässt.

 

Preise für Bodenbeläge

Neben der Optik und den eigenen Wünschen ist es natürlich entscheidend, was der neue Bodenbelag fürs Passivhaus kostet. Parkett gehört zu den eher teuren Bodenbelägen, Laminat ist vergleichsweise günstig und beim Kork ergeben sich, je nach gewünschter Ausführung, sehr große Preisunterschiede. Bei Echtholz-Parkett sollte man zwischen 80 und 150 Euro pro Quadratmeter einkalkulieren. Laminat gibt es zwischen 20 und 50 Euro pro Quadratmeter, beim Korkboden lässt sich je nach Qualität mit Kosten zwischen zehn und 50 Euro pro Quadratmeter rechnen. Für das Feinsteinzeug sollte man etwa 20 bis 80 Euro pro Quadratmeter kalkulieren.

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