Energie sparen im Haus

Ein sorgsamer Umgang mit der Umwelt und ihren Ressourcen verlangt Hausbesitzern einiges ab. Der Stromverbrauch ist zu senken, die Heizkosten sind gering zu halten, Wasser ist zu sparen und Müll ist richtig zu trennen – das ist eine kleine Listung derjenigen Dinge, die umweltbewusste Hausbesitzer zu bedenken haben. Nachteile entstehen daraus keine, denn letztlich schonen alle Maßnahmen, die der Umwelt zugute kommen, das Haushaltsbudget. Eine konsequente Energiewende im Haus trägt mit der Zeit zu merklich schlankeren Nebenkostenabrechnungen bei. Gerade wenn es darum geht, Strom zu sparen, können Hausbesitzer aus dem Vollen schöpfen. Einsparpotential gibt es hier an vielen Stellen. Viel Strom sparen Hausbesitzer beispielsweise durch den Austausch alter Elektrogeräte gegen effizientere Technologien. Schon allein mit dieser Maßnahme lassen sich laut Experten 10 bis 30 Prozent der Stromkosten in einem durchschnittlichen Haushalt sparen.

Bessere Energiebilanz durch neue Geräte

© Jupiterimages/Polka Dot/Thinkstock

Alte Elektrogeräte entpuppen sich meistenteils als die heimlichen Stromfresser im Haus. Deren Verbrauch schlägt etwa zur Hälfte in der Stromrechnung zu Buche. Sparwillige sollten deshalb alle Nostalgie außen vor lassen und den tatsächlichen Stromverbrauch von Kühlschrank, Gefriertruhe, Elektroherd, Waschmachine, Trockner und Geschirrspüler genauer unter die Lupe nehmen. Sollten darunter Geräte zu finden sein, die einfach zu viel Strom schlucken, ist es durchaus klug und im Sinne der Haushaltskasse, die alten Geräte durch sparsame Geräte zu ersetzen. Die Geräte, die am wenigsten Strom verbrauchen, können Hausbesitzer an den Energieeffizienzklassen erkennen, die auf einer Skala von von A+++ bis D angelegt sind. A+++ gilt als besonders effizient, A++ sogar schon als mäßig und von A+ und A wird Verbrauchern mittlerweile schon abgeraten. Am ehesten Energie sparen lässt sich demnach mit Neugeräten der besten Klasse. Vor der Entscheidung für ein Gerät der Klasse A+++ sollten Hausbesitzer jedoch die Stromkostenersparnisse und die Anschaffungskosten gegeneinanderhalten, um sicher zu gehen, dass sich der Kauf auf die durchschnittliche Lebensdauer eines Geräte rentiert.

Ein Gerätewechsel empfiehlt sich auch für die Beleuchtung. Sie macht etwa 10 Prozent des Stromverbrauchs aus. Viel Einsparpotential verschenken Hausbesitzer, die in ihrem Haus noch Glühbirnen benutzen. Auch Halogenstrahler können in Sachen Sparsamkeit inzwischen nicht mehr mit alternativen Leuchtmitteln mithalten. Ihr Verbrauch liegt nur geringfügig unter dem einer Glühbirne. Besser bestellt sind Hausbesitzer mit Energiesparlampen oder LED Leuchten. Diese Leuchtmittel verbrauchen 80 Prozent weniger Energie als die alten Glühbirnen. Insbesondere LED Leuchten haben laut Stiftung Warentest die im Vergleich beste Ökobilanz. Die lange Lebensdauer von LEDs sind ein weiterer Pluspunkt. Die gegenüber der Glühbirne höhere Leistungsfähigkeit einer LED Leuchte macht sich an der größeren Energieausbeute bemerkbar: LED Leuchten verwandeln den weitaus größten Teil des aufgenommenen Stroms in Licht und im Gegensatz zur Glühbirne nicht in Wärme um.

Die Leuchtiodentechnik bietet sich nicht nur bei Lampen für die Grund- und Akzentbeleuchtung im Wohnraum an. Ein sparsamerer Umgang mit Energie lässt sich auch mit den passenden LED Taschenlampen realisieren. Da Taschenlampen oft das Notfallpaket für Zuhause bilden, wäre es nur logisch auch in diesem Bereich auf LED zu setzen. Bei Stromausfall oder etwa Installationen, die Licht erfordern, stellen LED Taschenlampen aufgrund ihres geringen Energieverbrauchs bei gleichzeitig hoher Lebensdauer ein äußerst zuverlässiges Hilfsmittel im Hausgebrauch dar.

Mit Haustechnik Strompreis drücken

Am meisten Energie kann man natürlich einsparen, wenn einfach alle Geräte in Zeiten des Nichtgebrauchs vom Strom genommen werden. Denn auch im Stand-by-Betrieb ziehen viele Geräte wie der Fernseher, der Computer oder das WLAN-Netzwerk noch immer zu viel Strom. Wer beim Hausverlassen auf Nummer sicher gehen möchte, dass auch wirklich alle Geräte abgeschaltet sind, der ist mit der Verwendung moderner Haustechnik, die das auf Knopfdruck automatisch übernimmt, gut beholfen.

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