Ein Passivhaus bauen: Große Versorgungspunkte im Überblick

Ein gut ausgebautes Passivhaus ist sparsam und effizient, schont die Natur und die Ressourcen. Um die Energie- und Wasserversorgung sicherzustellen, werden moderne Techniken und hochwertige Geräte verbaut. Der Gedanke bei einem Passivhaus ist nachhaltig – die verwendeten Stoffe, Materialien und Systeme sollen möglichst hochwertig sein und eine lange Zeit überdauern. Daher ist die Investition in ein Passivhaus zu Anfang etwas höher, als bei einem Low Budget Haus, die Kosten sind aber im Laufe der Zeit im Vergleich zu anderen Gebäuden eher gering.

 

Welche Anlagen müssen beim Hausbau bedacht werden?

 

Stromversorgung

Selbstverständlich braucht ein Passivhaus genau wie jedes andere Haus einen Anschluss an ein Stromnetz. Für Passivhäuser wird grundsätzlich grüner Strom, also Strom aus erneuerbaren Energien verwendet. Viele Passivhäuser haben eigene Solaranlagen auf dem Dach. Der erzeugte Strom kann selbst verbraucht werden, der Überschuss wird in das Gesamtnetz geleitet und verkauft. Grundsätzlich ist man als Solarstromerzeuger ein Unternehmer mit steuerlicher Relevanz.

Wer keine Solaranlagen verbauen möchte, kann auf grünen Strom von verschiedenen Anbietern zurückgreifen.

 

Wasser und Sanitäranlagen: Versorgung des Hauses

Für ein Passivhaus steht die Funktionalität im Vordergrund, daher sind auch Maßnahmen für sparsamen Umgang mit Wasser und Wärme gefragt. Je nach Standort, Material und Anforderungen kann die Wahl für ein Heizungssystem sehr unterschiedlich ausfallen und ist individuell zu betrachten. Bei Passivhäusern sind z. B. die Erdwärmepumpen beliebt.

Moderne Unternehmen für Gebäudetechnik wie Käuffer setzen auf Modernisierung und Entwicklung der Anlagen. Auf der Website von Käuffer können sie z. B. erfahren, was eine moderne Wärmepumpe ungefähr kostet, und welche Vorteile Wärmepumpen grundsätzlich haben. Neben Wärmepumpen hat das Unternehmen auch die bereits erwähnten Solarthermieanlagen im Angebot und bietet hierzu ebenfalls einen lesenswerten Überblick über die wichtigsten Fakten.

 

Bildernachweis

Fragen für die Versorgungspunkte des Hauses

  • Wie will ich kochen?

Hier stehen zwei grundsätzliche Möglichkeiten, entweder ein Elektroherd in allen Variationen (Platten, Cerankochfeld, Induktion,…) oder ein Gasherd. Manche Menschen bevorzugen einen Gasherd, da das Kochgefühl einzigartig und besonders ist.

 

  • Wie will ich heizen?

Hier sind die Möglichkeiten viel weiter: Fernwärme, Öl, Gas, Elektroheizungen, auch Kombinationen aus diesen Wärmequellen sind möglich. Zum Beispiel werden Wohnungen und Häuser mit Fernwärme oder einer anderen Heizungsart mit der Elektroheizung kombiniert, da diese vor allem für kurzfristige Erwärmungen sehr effektiv ist.

 

  • Soll meine Warmwasserversorgung mit der Heizung zusammenhängen?

Kann, muss aber nicht. Während die Fernwärme wahllos alle Bereiche abdeckt, kann der Bedarf angepasst werden, z. B. durch die Verwendung von einem Warmwasserspeicher, Boiler oder Durchlauferhitzer.

 

  • Welchen Strom möchte ich nutzen?

Wie bereits oben erwähnt, ist die Nutzung von erneuerbaren Energien ein ganz wichtiger Punkt bei Passivhäusern. Es bleibt, ein passendes Angebot von einem seriösen Anbieter zu finden bzw. sich mit eigenen Solaranlagen auseinanderzusetzen.

 

  • Müssen besondere Maßnahmen für die Belüftung getroffen werden?

Vor allem bei Gebäuden, die einen ausgebauten Keller haben, braucht man ein gutes Belüftungssystem. Eine gute Luftzirkulation und Luftfeuchtigkeit schützen das Gebäude vor Schimmelbildung und einem verfrühten Verfall und machen das Leben in den Räumlichkeiten deutlich angenehmer.

 

  • Müssen Räume gekühlt werden?

Für einen Privathaushalt kann ein Kühlraum interessant sein, für einen Betrieb mit z. B. Lebensmitteln, Arzneien, Forschungsprojekten oder sensiblen Substanzen ist eine solide Kühlung von größter Bedeutung. Kühlräume müssen strategisch gut geplant sein und sich in die Architektur des Hauses eingliedern.

 

  • Wie ist die Wasserversorgung?

Natürlich ist der Anschluss an das Wassernetz von höchster Bedeutung für jedes Haus. Wichtig ist aber auch die Qualität des Trinkwassers und die Prüfung dieser sollte geplant und gut organisiert sein. Eine Trinkwasserprüfung, also den Trinkwasser Check, übernimmt z. B. ebenso Käuffer als ein spezialisiertes Unternehmen.

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