Die „grüne“ Gewerbeimmobilie als Passivhaus

Wohnhäuser gereichen heutzutage immer häufiger gehobenen ökologischen Standards und Passiv- sowie Nullenergiehäuser werden immer zahlreicher. Mittlerweile kann eine ähnliche Entwicklung auch auf dem Sektor der Gewerbeimmobilien beobachtet werden.

 

Das ökologisch vertretbare Büro

© Creatas/Thinkstock

Mehrgeschossige Büro- beziehungsweise Sozialgebäude, Einkaufszentren und sogar Luxushotels sind heutzutage immer häufiger energiesparend und nachhaltig. Noch vor ein paar Jahren konnte diese Entwicklung noch nicht einmal im Ansatz vorhergesehen werden, doch nun haben gleich mehrere Unternehmen und Institutionen aus der Immobilienwirtschaft erstmals Handlungsempfehlungen vorgelegt, wie sich Nachhaltigkeitsprinzipien in konkreten Mietvertragsklauseln für Gewerbeimmobilien niederschlagen k

önnen. Es scheint also, als bilde sich ein neuer Standard für Gewerbeimmobilien! In Zeiten der Energiewende ist aber nicht nur der Verbrauch, sondern auch die Herkunft des Stroms von generellem Belang. So finden grüner Gewerbestrom von Lichtblick und ähnliche Angebote derzeit reißenden Absatz! Aufgrund ihres in aller Regel höheren Verbrauchs werden Gewerbekunden andere Tarife eingeräumt als Privatkunden. Das umweltbewusste, energiesparende Unternehmen darf sich davon nicht nur ökologische und ökonomische Vorteile, sondern auch ein verbessertes Image versprechen. Was den Wechsel angeht, gibt es allerdings einige Dinge, auf die man achten sollte.

 

Unterschiede beim Anbieterwechsel

Man sollte zum Beispiel wissen, dass es zwei unterschiedliche Vertragsformen für Gewerbetreibende gibt. Die erste Form ist für Unternehmen mit einem konstanten Stromverbrauch gedacht. Hier wird in der Regel keine Leistungsmessung durchgeführt, sondern eine Pauschale festgelegt. Da die Pauschalen und Tarife für solche Kunden mitunter sehr stark voneinander abweichen, ist es wichtig, dass man als potenzieller Kunde erst einmal einen Vergleich im Internet anstellt. Verwendet man einen der einfachen Verbrauchsrechner, die es auf unterschiedlichen Internetportalen gibt, ist lediglich der jeweilige Durchschnittsverbrauch sowie die Postleitzahl dafür notwendig. Selbiges gilt auch für jene Unternehmen mit einem Spitzenverbrauch von unter 100.000 Kilowattstunden jährlich. Hier kann sich der Vergleich wirklich lohnen!

Bild: © Creatas/Thinkstock

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